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Gest/Azione Reihe „Orte Bewohnen“

Persephones Spuren

Zusammenführungen und Fluchten

Performance für Körper, bewegte Bilder, Stimme und Live-Musik

von Annalisa Maggiani

 

Performance: Annalisa Maggiani

Bewegte Bilder: Mario Morleo

Performative Lesung: Angelo Tonelli

Stimme & Cello: Munsha

Konzept: Annalisa Maggiani

 

Der Mythos der Persephone erzählt vom Zyklus von Licht und Schatten, der Flucht in die Unterwelt und dem Zusammenführen der Natur mit dem Leben, in dem die Tochter Persephone ihre Mutter Demetra wieder trifft. Die Performance ist eine Reise in innere

Landschaften, die in der Natur, ihre endliche Zusammenführung erschaffen.

Persephone, zwischen Licht und Schatten, führt uns auf einen „Limes“, einen Grenzübergang, auf welchem, das Leben immer neue Formen annehmen kann:

Das Leben wird als Zusammenspiel von Spuren, in eine Geschichte

eingewoben, von Spuren, die die alten Frauen des ligurischen Hinterlandes hinterlassen

haben, die wie Göttinnen der Zeit, auf dem Kopf große Gefäße tragend, die unwegsamen

Pfade in den Weinbergen auf- und absteigen.

Beeinflusst durch die Erinnerung der Großmutter Celestina aus Sarbia, einem Dorf oberhalb

von La Spezia und den Natur‐Gedichten deren Vaters, arbeitet Annalisa Maggiani ihre

Erinnerungen auf, sieht die Großmutter- wie Demetra- wieder:

Ihre Erscheinung, „ihre kräftigen Beine, die wie Baumstämme in der Erde verwurzelt sind,

den Korb auf den Kopf, erlebt die unermessliche Weite ihrer Welt, rückt ihr und sieht sie

dahin schwinden, so nah und doch so weit, mit ihrer Last auf dem Kopf, ihrem „varco“,

in dem die Schwere so präsent und mit der Erde verbunden ist und zur Ursprungsachse

zurück gefunden hat. Die Sinne werden geschärft, jeder Schritt trägt, eine unbestimmte

Anzahl von Jahren in sich, der Blick kanalisiert um sich dann, im Verharren, in einem weiten,

horizontalen Strahl zu öffnen, empfangend.

In der Performance füllt sich der Korb- wie für eine Göttin der Zeit, einer ewigen Sanduhr

gleich‐ mit Sand, der langsam herunter rinnt, die Zeit erschafft, Spuren hinterlassend…

 

der Korb fällt, leert sich, der Kreis wird unterbrochen, eine andere Geschichte beginnt...


Sulle tracce di Pesefone

Riosvegli e fughe e Ricongiungimenti


Perché ci sono momenti in cui la ciclicitá di cui siamo fatti emerge e si fa sentire, allora é necessario portarla nella vita, poterla guardare. Rinascere ogni giorno ogni giorno ringraziare la vita.

Persefone ci porta nel regno dell´ombra

Ritorna alla luce, luce ed ombra si fondono, in un Limes in cui la vita prende forma.

È uno studio su Persefone, il V studio

In divenire 

Gest-Azione | info@gest-azione.de